Autoren & Institutionen
Maxime Moussi
UCLouvain, Louvain-la-Neuve, Belgium
Benoît Ronval
UCLouvain, ICTEAM, Louvain-la-Neuve, Belgium
Siegfried Nijssen
UCLouvain, ICTEAM, Louvain-la-Neuve, Belgium
KU Leuven, DTAI, Leuven, Belgium
Félicien Schiltz
Euranova, Mont-Saint-Guibert, Belgium
Welches Problem es löst
Die Arbeit adressiert eine Messlücke: verbreitete Detektionsbenchmarks enthalten selten Sensitive-Feature-Labels.
Zentrales Ergebnis
Die Demonstration zeigt deutlich niedrigere Detektionsleistung für Black individuals; ihr Ausschluss erhöht die Disparität stärker als andere Gruppen.
Abstract
WIDER-FAIR ergänzt einen WIDER-FACE-Subset um wahrgenommene Ethnie und Geschlecht, damit Face-Detektoren auf demografische Unterschiede geprüft werden können. Embeddings, KNN und t-SNE prüfen die Konsistenz.
Ausgangspunkt der Forschung
Face Detection ist oft der erste Schritt für Recognition, Liveness und Analytics; demografische Fehlerraten wirken sich auf alle Downstream-Metriken aus.
Methode
Die Autoren annotieren 16.256 Bilder manuell nach vier wahrgenommenen Ethnien und zwei Geschlechtskategorien und nutzen Ablationen, um Fairness-Effekte von Gruppenausschlüssen zu messen.
Einordnung
WIDER-FAIR macht Fairness von Face-Detektoren testbar. Für Anbieter zeigt es, dass ein guter Gesamtbenchmark gruppenspezifische Fehler verdecken kann.